Allgemein, Japan, Nachhaltigkeit, Umweltschutz, vegan Lifestyle, Vorurteile

Wahrnehmung in Japan

In meinem Kurs Intercultural Understanding werde ich mit meiner Gruppe über Stereotypen referieren. Zu diesem Zweck haben wir uns über die Bilder der in unserer Gruppe vertretenen Länder, Japan, China und Deutschland, schlau gemacht. Und ich habe tatsächlich kurz schlucken müssen. Und das nicht im positiven Sinn.

Folgendes Bild haben wir in Japan: Weiterlesen

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Nachhaltigkeit, Shoppen, vegan Lifestyle

Veganer digitiert zu … Ökotante!

Das war zumindest der Kommentar meines Freundes.

Ich habe für meinen Laptop eine neue Tasche gesucht und wollte nach Möglichkeiten eine nachhaltige. Bei der Suche bin ich im Netz auf meinen neuen Lieblingsshop gestoßen: Avocadostore. Ich bin ja ganz begeistert! Prinzipiell gibt es da ja alles in nachhaltig. Und wenn sie schon Avocado heißen – ich LIEBE ja Avocados! Aber das nur am Rande…

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Nachhaltigkeit, Natur, Umweltschutz

Plastiktüten

Manchmal frage ich mich, ob andere Menschen sich keine Sorgen machen wegen unserer Zukunft. Und wenn schon nicht unserer, dann wenigstens der ihrer Kinder. Gerade habe ich bei Greenpeace mal wieder was über Plastiktüten gelesen:

Nur noch 40 Plastiktüten pro Jahr…

… soll jeder Europäer verbrauchen – allerdings erst bis zum Jahr 2025! Das hat gestern das EU-Parlament entschieden. Und das soll ein ambitioniertes Ziel sein? Nein, ist es nicht! Denn was man wissen muss: Bei diesem faulen Kompromiss sind noch nicht einmal die dünnen Obst- und Gemüsetüten berücksichtigt, die man aus dem Supermarkt kennt.

Soviel zur EU-Entscheidung. Doch die deutsche Politik ist kaum konsequenter: Hierzulande setzt man auf Selbstverpflichtung von Handel und Verbrauchern. Unsere Greenpeace-Expertin Sandra Schöttner weiß: „Das kann nicht funktionieren! Wir brauchen eine klare gesetzliche Regelung – ein Verbot oder eine Gebührenpflicht für alle Plastiktüten.“ Besonders als langlebiger Müll in der Umwelt können die Beutel – wie viele andere Plastikprodukte auch – zur Gefahr für Mensch und Umwelt werden. Und zur tödlichen Falle für Tiere!

Ich bemühe mich, um so wenig Plastik wie möglich in meinem Alltag, gehe brav auf dem Markt einkaufen mit meinem Jutebeutel (wenn ich es schaffe), spare auch Papier, wo ich kann ( und ich sage euch, als Student nicht immer einfach, vor allem, wenn man den Drucker in der Uni nicht richtig versteht, aber das nur am Rande). Und trotzdem ist es frustrierend zu sehen, wie gering das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Verschmutzung durch Plastik ist.

Am Wochenende hatte ich ein Gespräch mit meinen kleinen Schwestern (15 und 11 Jahre alt). Sie waren ganz neugierig, was die Umwelt am meisten verschmutzt. Da habe ich die beiden auf Plastik aufmerksam gemacht. Es hat mich doch irgendwie beruhigt, dass die beiden schon einiges wussten und wie interessiert sie daran waren, wo alles Plastik drin ist und wie man es vermeiden kann. Aber ich weiß auch, wie schwer es in dem Alter ist, dem allgegenwärtigen Plastik aus dem Weg zu gehen, ohne gleich unglaublich uncool zu sein.

Manchmal frage ich mich, warum nicht endlich mal was passiert. Was langfristig Sinnvolles. Warum die Politik einfach so darüber hinweg sieht, dass wir uns selbst auf Dauer umbringen. Ich glaube kaum, dass Politiker nicht wissen, wie gefährlich es ist, die Umwelt weiter so zu belasten. Und trotzdem werden nur halb gare Entscheidungen gefällt, werden die Augen davor verschlossen, dass mal ein Paukenschlag her muss. Dass man mal langfristig nach Lösungen suchen muss, wie mit Bildung bereits in Grundschulen, einer Sensibilisierung für die Natur um uns herum, die es zu erhalten gilt. Es wäre wirklich mal erfrischend, wenn sich da oben in der Politk jemand auf die Hinterfüße stellt und sagt: „Scheiß auf die Wahlstimmen und die Lobby! Hier muss mal was passieren, damit in 100 Jahren die Menschen noch ohne Atemmaske wählen gehen können. Und das machen wir jetzt und ohne Kompromisse!“ Der oder die hätte sofort meine Stimme.

Aber selbst der Duden macht mir keine Hoffnung. Wenn ich Utopie eingebe kommen folgende Synonyme heraus:

Fantasie[gebilde], Illusion, Irrealität, Kopfgeburt, Luftschloss, Phantom, Traumbild, Traumgebilde, Trugbild, Unwirklichkeit, Vision, Vorstellung, Wahn, Wunschtraum, Zukunftstraum; (bildungssprachlich) Fiktion, Imagination, Schimäre; (abwertend) Hirngespinst; (umgangssprachlich abwertend) Spinnerei

More wäre ernüchternd enttäuscht, wenn er wüsste, was aus dem Begriff wurde, den er prägte, um den aufgeklärten Menschen ein Ziel zu geben, nach dem sie streben können.

Aber heißt es nicht so schön, der Weg ist das Ziel? Also, Kopf hoch und einen neuen Jutebeutel gekauft!

P.S.: Hier war es die letzen Wochen ziemlich still. Ein Unglück kommt eben selten allein. Vielleicht berichte ich noch über eines der Unglücke, mal sehen. Ich gelobige jedenfalls Besserung. Es sind auch schon einige neue Artikel in Bearbeitung.

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Gesundheit, Nachhaltigkeit, Umweltschutz, vegan Lifestyle

Schafsplazenta für reine Haut? Oder wie langweilig muss das Leben als Star sein?

Gerade höre ich in meinem örtlichen Radiosender, dass sich Stars wie Harry Styles und Jennifer Lopez regelmäßig (!) Schafsplazenta ins Gesicht schmieren lassen. Das soll für eine reine Haut sorgen.
Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das nicht stimmt. Abgesehen davon, dass das super mega eklig ist, rebelliert gerade mein Herz für Tiere. Wie viel Zeit braucht man, um auf so eine bescheuerte Idee zu kommen oder sich davon überzeugen zu lassen?
Ich musste sogar Plazenta im Duden nachschlagen, weil ich nicht mal sicher war, ob man das so schreibt. Und dann kommen Menschen auf die Idee, das zu Kosmetikzwecken zu verwenden…

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Allgemein, Nachhaltigkeit, Natur, Umweltschutz, vegan Lifestyle

Experten warnen vor weltweiten Hungersnöten ab 2050

Heute möchte ich euch einen Artikel vom Spiegel ans Herz legen. In diesem warnt ein Gremium aus vier Experten davor, dass wir ab den nächsten drei bis vier Jahrzehnten Schwierigkeiten haben werden, die Weltbevölkerung zu ernähren und es zu schrecklichen Hungersnöten kommen wird. Parallel würde die Sterblichkeitsrate enorm ansteigen.
Ursachen seien sowohl der Klimawandel, Anfälligkeit der Lebensmittel in Monokulturen und dass der Großteil dessen, was an Getreide weltweit produziert wird, in die Nutztierhaltung gesteckt wird. Diese hat ja auch noch negative Effekte auf das Klima. Die Experten meinen, die einzige Möglichkeit, das zu verhindern, wäre eine weltweite Revolution im Umgang mit Lebensmitteln und dem Klimawandel. Bspw. viel viel weniger Fleisch konsumieren und den CO2 -Ausstoß verringern.
Eine schockierende Prognose, finde ich, die uns eigentlich alle wach rütteln müsste, dass wir gemeinsam etwas tun müssen, um unseren wundervollen Planeten zu retten. Und so nebenbei, 2050 bin ich noch am Leben und kriege die Auswirkungen am eigenen Leib mit…

Also! Unbedingt lesen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/lebensmittel-produktion-forscher-warnen-vor-hungersnoeten-a-1018633.html

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