Japan, Natur, Sport, vegan Lifestyle

Erlebnisse in Bildern

So, nun ist wieder eine ganze Weile vergangen. Heute komme ich endlich mal dazu, ein wenig von meinen Erlebnissen zu berichten, die ich in den letzten gut eineinhalb Monate hier gemacht habe. Ist es wirklich schon so lange, seit ich in Japan bin? Himmel, wie die Zeit vergeht!

Alte Bücher werden jedenfalls nicht gut behandelt...

Alte Bücher werden jedenfalls nicht gut behandelt…

Nun, jedenfalls, heute bin ich von meinem Erstwohnsitz, der Bibliothek, in meinen Zweitwohnsitz, meine kleine aber feine Wohnung, zurück gekommen, mit doch tatsächlich etwas Zeit übrig! Daher kann ich nun aus dem Nähkästchen plaudern.

Für meine lieben Buwis zuhause in Deutschland nur ein Foto zu der Bibliothek, in der es so herrlich nach alten Büchern riecht! Ich habe sogar schon Exemplare aus Frankreich von 1824 gefunden!

Was habe ich sonst so erlebt hier?

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mit ein paar Freunden nach Minoh gefahren bin. Dort befindet sich nämlich ein wunderschöner Wasserfall, zu dem gewandert werden muss. Über kleine schmale Weglein, am Fluss entlang, gute zwei Kilometer hin und wieder zurück. Gesäumt ist der Weg von schnuckeligen kleinen Tempeln und Gasthäusern und gelegentlich kleinen Futterständen.

Der Weg ist nicht sonderlich anspruchsvoll, wenn man nicht wie wir hoch motiviert bei jeder kleinen, abgetretenen Treppen den Berg hinauf in Verzückungsrufe ausbricht und sie erstürmt. Nur um dann oben festzustellen, dass es hier nicht weitergeht und wir zurück müssen. Aber die Natur entlohnt ja mit wunderbare Schönheit!

Der Minoh-Wasserfall

Der Minoh-Wasserfall

Schöne Natur

Schöne Natur

Im Tempel: Die drei Affen

Im Tempel: Die drei Affen. Der, der nichts Böses hört, der, der nichts Böses sagt und der, der nichts Böses sieht.

Tempel

Tempel

Ich glaube, ein Friedhof

Ich glaube, ein Friedhof

Tempel

Tempel

Ein altes Gasthaus, oder zumindest auf alt gemacht, aber sehr hübsch!

Ein altes Gasthaus, oder zumindest auf alt gemacht, aber sehr hübsch!

Affen soll man nicht streicheln und nicht füttern! Aber trotz intensiven Ausschau-halten haben wir nur eine schwarze, zutrauliche Katze getroffen...

Affen soll man nicht streicheln und nicht füttern! Aber trotz intensiven Ausschau-halten haben wir nur eine schwarze, zutrauliche Katze getroffen…

Schöne Holzmalerei im Tempel

Schöne Holzmalerei im Tempel

Japan ist übrigens sehr sportbegeistert. Oder sagen wir lieber, sie nehmen Sport sehr ernst. Zum Vergnügen gelaufen wird nicht, sondern um besser, schneller, höher, weiter zu kommen. Clubaktivitäten an der Uni werden dem entsprechend zeitaufwendig betrieben. Aber ich schweife ab, was ich eigentlich erzählen wollte: Auf dem Weg zum Wasserfall sind wir einer Unmenge von Joggern begegnet, jedes Alters! In mir reifte daher die Erkenntnis, ich will, wenn ich mal groß bin, japanischer Power-Rentner werden!

Ich habe auch mitten in meinem Stadtteil einen Tempel gefunden, als ich auf dem Weg zum Rathaus war. Einfach so, wenn man in der Shoppingstraße falsch abbiegt, dann steht man plötzlich mitten im Tempelgelände!

Eingang, durch den man noch die Einkaufspassage sehen kann

Eingang, durch den man noch die Einkaufspassage sehen kann

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Der Tempel

Der Tempel

Im Zentrum in Umeda dann habe ich Kontrastprogramm auf japanisch bekommen und das Santa-Claus-Hotel gefunden. Jetzt weiß ich, wo Santa absteigt, wenn er kleinen japanischen Kindern Geschenke bringt! Obwohl hier Weihnachten ja ganz anders ist.

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Das Santa-Claus-Hotel

Aber auch hier bei mir, in Ishibashi, die Einkaufspassage zu der ich zu Fuß 10 Minuten brauche, hat ihre Momente, die euch in ein paar kleineren Fotomomenten nicht vorenthalten möchte.

Blick auf die Einkaufspassage in Ishibashi

Blick auf die Einkaufspassage in Ishibashi

Die alte Dame in diesem Haus verkauft nur abends Bentos und fütterte immer die Katzen

Die alte Dame in diesem Haus verkauft nur abends Bentos und fütterte immer die Katzen

Auch Ishibashi hat seinen kleinen Schrein an einer Ecke stehen

Auch Ishibashi hat seinen kleinen Schrein an einer Ecke stehen

Ich war mit einer Freundin aus dem Wohnheim letzte Woche (oder war es schon vorletzte? Hachja, das Alter…) abends in der Umgebung meines Wohnheims Abendessen und natürlich sind wir beim herum stromern wieder über kultische Einrichtungen gestolpert. Ich habe aber nur vageste Vorstellung, wofür das hier steht.

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Und hier ist es ja noch richtig spätherbstlich warm mit durchschnittlich zwanzig Grad!

20 Grad!

20 Grad!

Kleinstadt-Feeling mit einem Reiher auf dem Heimweg von der Uni

Kleinstadt-Feeling mit einem Reiher auf dem Heimweg von der Uni

Am Rande noch etwas kleines, was mein veganes Herz hat höher schlagen lassen: das gute vegane Pesto! Einfach im Supermarkt um die 10-Minuten-Ecke!

Veganes Pesto!

Veganes Pesto!

Und mit dieser Fülle an Bildern entlasse ich euch nun ins Wochenende, das ich auf Exchange-Student-Klassenfahrt in Hiroshima verbringen werde!

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